Aconlog setzt auf nachhaltige Logistik: Richtfest markiert Wendepunkt auf Brownfield
Symbolisches Richtfest markiert Meilenstein für nachhaltige Logistik
Viersen, 13.03.2026 — Rund fünf Monate nach dem ersten Spatenstich hat der Kölner Projektentwickler Aconlog am 12. März mit etwa 80 geladenen Gästen das Richtfest für einen neuen Logistikneubau in Viersen-Mackenstein begangen. Auf einem etwa 30.600 m² großen Brownfield investiert das Unternehmen mehr als 20 Millionen Euro, um eine moderne, energieeffiziente Logistikfläche zu schaffen.
Moderne Hallen, hohe Standards
Die Halle am Industriering 21 soll in der dritten Quartal 2026 bezugsfertig sein. Bei Fertigstellung bietet das Objekt rund 16.500 m² Hallenfläche, aufgeteilt in zwei Hallenschiffe mit 7.100 m² und 9.400 m² sowie circa 820 m² Mezzanine-Lager. Hinzu kommen etwa 500 m² Büro- und Sozialflächen im Erdgeschoss und 440 m² auf der Zwischenebene. Die lichte Höhe beträgt 12,20 m, die Bodenplatte ist für 7,5 t/m² ausgelegt. Für Mitarbeitende und Besucher sind 60 Pkw-Stellplätze sowie mehrere E-Ladestationen vorgesehen.
Energie- und Nachhaltigkeitskonzept
Im Fokus des Bauvorhabens steht Energieeffizienz: Das Gebäude wird fossilfrei beheizt und nutzt Luft/Luft-Wärmepumpen. Auf der rund 16.500 m² großen Dachfläche ist eine Photovoltaikanlage mit knapp 1.700 kWp geplant, die jährlich etwa 1,5 Mio. kWh Strom erzeugen soll und unmittelbar nach Fertigstellung ans Netz geht. Aconlog strebt für das Projekt eine DGNB‑Gold‑Zertifizierung an.
Standortvorteile und Vermarktung
Dank der Nähe zu wichtigen Autobahnachsen wie der A61, A52 und A44 sowie der schnellen Erreichbarkeit des Ruhrgebiets und der benachbarten Niederlande und Belgien gilt der Standort als logistischer Knotenpunkt. Aconlog führt nach eigenen Angaben bereits intensive Mietvertragsverhandlungen; die Benennung erster Mieter wird für den Sommer 2026 erwartet.
Wertschätzung und Hintergründe
Oliver Blüher, Geschäftsführer der Aconlog Projektentwicklung GmbH, würdigte die Arbeit der Baupartner: «Mit dem heutigen Richtfest und dem dazugehörigen Richtspruch sprechen wir allen Beteiligten unseren Dank aus für ihre handwerkliche Qualität und Verlässlichkeit.» Christoph Hopp, Bürgermeister von Viersen, betonte, dass das Projekt nicht nur in eine Halle, sondern in die Zukunftsfähigkeit der Stadt investiere: «Das Vorhaben stärkt unsere Flächen und die wirtschaftliche Perspektive vor Ort.»
Technik, Logistik und Baufortschritt
Rund 20 Fachfirmen sind an den Arbeiten beteiligt; zeitweise sind über 60 Beschäftigte und Nachunternehmen vor Ort. Für den Rohbau wurden knapp 400 Betonfertigteile mit einem Gesamtgewicht von rund 3.850 Tonnen angeliefert. Beim Dach- und Fassadenbau kamen nahezu 600 Holzbauteile mit über 20.000 Schrauben zum Einsatz, ergänzend wurden mehr als 630 Fassadenelemente montiert, über 2.000 m² Trockenbauplatten verbaut und etwa 8 km Elektrokabel verlegt. LIST Bau, als Generalunternehmer, hob hervor, dass durch Holztragwerk und Recyclingmaterialien ökologische Bauweisen gefördert werden konnten.
Mit Blick auf den Zeitplan zeigt sich der Bauherr zuversichtlich: Die Arbeiten verlaufen planmäßig, die Photovoltaikanlage soll direkt nach Fertigstellung Strom ins Netz einspeisen und das Objekt ab dem dritten Quartal 2026 zur Verfügung stehen.

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